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Mustermietverträge

Ein Immobilienerwerb steht derzeit hoch im Kurs

Penthaus

Ob als Investition zum Steuernsparen oder für die eigene Nutzung als Wohnraum: Der Immobilienerwerb steht in Deutschland hoch im Kurs. Immerhin rund 43 Prozent der Deutschen leben in den eigenen vier Wänden, entweder in Ein- und Mehrfamilienhäusern oder Eigentumswohnungen. Um sich diesen Traum erfüllen zu können, bedarf es neben der passenden Immobilie in der gewünschten Lage vor allem einer langfristig funktionierenden Immobilienfinanzierung. Mit der Unterstützung versierter Experten lässt sich dabei vermeiden, dass bei der langfristigen Planung etwas übersehen wird.

Der Weg zur passenden Immobilienfinanzierung

Immobilienfinanzierung Die Finanzierung des Immobilienkaufs kann auf verschiedene Weise erfolgen. So lässt sich entweder ein großer oder nur ein geringer Teil über eigene Mittel finanzieren. Dazu können langjährig angesparte Bausparverträge eingelöst oder Fördermittel beantragt werden. Die eigenen Reserven reichen allerdings selten für die gesamte Immobilienfinanzierung aus. Daher ist die Aufnahme von Krediten beziehungsweise Baudarlehen bei Banken und Kreditinstituten ein wichtiger Faktor der im Voraus genau durchdacht werden muss. Um die Zinsbelastung des Baukredits so gering wie möglich zu halten, sollten Hausbesitzer in spe aber mit mindestens 20 bis 30 Prozent Eigenkapital in den Immobilienerwerb gehen, raten die Experten. Von der Idee zum Hauskauf und den ersten Besichtigungen spannender Objekte bis zu dem Punkt, an dem die Finanzierung komplett steht, müssen in jedem Fall mehrere Monate eingeplant werden.

Sicher Vorplanen


Damit die Finanzierung langfristig funktioniert, gilt es einige Aspekte vorab besonders zu beachten:

1. So werden zum Beispiel bei der Berechnung der Immobilienfinanzierung oftmals lediglich die Kosten für das Haus selbst einbezogen. Doch auch Zusatzkosten wie Grundstücks-Erwerb, Makler- und Notargebühren sowie Versicherungen, die für die Immobilie abgeschlossen werden, müssen berücksichtigt werden.

2. Auch die Neben- und Instandhaltungskosten für eine Immobilie sind nicht zu unterschätzt und gehören in die langfristige Planung. Stellen Sie dazu im Vorfeld eine detaillierte Liste mit den zu erwartenden Kosten auf und rechnen Sie die Aufwendungen abschließend mit einem Experten durch, um später nicht in unerwartet Geldnöte zu geraten.

3. Für die Immobilienfinanzierung ist es außerdem wichtig, die Wertentwicklung des ins Auge gefassten Gebäudes zu prognostizieren. Denn es kann die Gefahr bestehen, dass sich der Immobilienwert verringert, zum Beispiel durch eine ungünstige Entwicklung des Umfeldes. Dies schmälert nicht nur das Investment des Käufers, sondern führt auch zu höheren Darlehenskosten beim Kreditinstitut. Denn damit ist langfristig ein zu geringer Gegenwert zur Darlehenssumme vorhanden.

4. Aus dem selben Grund sollte auch vor Abschluss des Kaufvertrages der Zustand der Bausubstanz genau geprüft werden, um hier im Späteren keine bösen, wert-verringernden Überraschungen zu erleben.

5. Eine weitere Gefahr liegt bei der Finanzierung. Wer sich verführen lässt, in sein Baudarlehen mit niedrigen Zinsen und geringer Anfangstilgung einzusteigen, bekommt oft nach rund zehn Jahren Probleme, wenn die hohe Restschuld mit einem neuem Darlehen weiter finanziert werden muss.

Wenn ein interessantes Gebäude gefunden ist, geht es für Immobilienkäufer an die Finanzierung. Dabei muss nicht nur der richtige Kredit gefunden und die passenden Förderungen beantragt werden. Es gilt auch, versteckte Kosten einzuplanen, den Zustand und die mögliche Wertentwicklung der Immobilie zu berücksichtigen und die Finanzierung langfristig abzusichern. Nur so können Hausbesitzer schließlich entspannt in die eigenen vier Wände einziehen.