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Das Bieterverfahren – Verkaufen an den Meistbietenden

Das Bieterverfahren - Immobilien erfolgreich verkaufen.

Der beste Preis gewinnt

In den USA ist diese Form des Immobilienverkaufs sehr weit verbreitet. Bei uns noch wenig, aber immer mehr innovative Makler bieten diese Art der Immobilienvermarktung als Alternative zum  klassischen Immobilienverkauf an.

Was ist das Bieterverfahren?

Vorab, es ist keine Auktion und auch keine Versteigerung. Es ist nur so ähnlich. Beim Bieterverfahren fällt am Ende kein Hammer und es gibt keinen Zuschlag. Es ist ein Preisfindungsverfahren oder auch Gebotsverfahren. Es wird ein Preis gefunden, den ein Interessent bereit ist zu bezahlen. Daher ist das Verfahren auch nur zweckmäßig bei einer Immobilie mit hoher Nachfrage oder bei einer besonderen Immobilie, z. B. Wassergrundstück, exponierte Lage etc.. Der Verkäufer akzeptiert das Angebot – oder auch nicht. Eine Pflicht zur Annahme eines Gebotes hat der Verkäufer nicht.

Vorgehensweise mit einem Makler

Wie auch bei einem klassischen Verkauf bereitet der Makler, z. B. Rövenich-Immobilien den Immobilienverkauf vor, indem er das Objekt bewertet, alle notwendigen Unterlagen, einschließlich Energieausweis zusammenstellt, ein Exposé erstellt und über alle Kanäle das Objekt am Markt anbietet. Angeboten wird das Objekt mit einen attraktiven Mindestgebot um keine falschen Hoffnungen bei den Interessenten zu wecken, aber auch um möglichst viele Interessenten zur Abgabe eines Gebotes zu ermuntern.

Interessenten am Bieterverfahren werden einen oder bei Bedarf einen zweiten Besichtigungstermin angeboten. Im Anschluss daran erfolgt die transparente Gebotsabgabe. Geboten wird in 1000er bis 5000er Euro Schritten. Alle Gebote werden anonym auf der Webseite eingestellt, oder den Interessenten per Mail mitgeteilt. Gebote sollten bereits mit einer vorläufigen Finanzierungszusage oder Unterlagen zur Finanzierbarkeit versehen werden.

So sind höhere Verkaufspreise, unter Umständen aber auch Schnäppchen möglich. Die Laufzeit der Gebotsphase wird mit dem Verkäufer abgestimmt. Lange Laufzeiten sind aber nicht zielführend.

Bei nachgefragten Immobilien, wie zurzeit bei Einfamilienhäusern und Baugrundstücken kann das Bieterverfahren erfolgreich eingesetzt werden um einen „Bestpreis“ zu erzielen. Auch, wenn es bei einem klassischen Verkaufsprozess stärkere Nachfrage gibt, kann auf einen Immobilienverkauf im Bieterverfahren umgeschwenkt werden.

Nicht geeignet ist das Bieterverfahren für Objekte für die es am Markt nicht genügend Interessenten gibt.

Interessenten und Gebotsabgabe

Beim Bieterverfahren sollte Ihnen bewusst sein, dass z. B. ein Hausverkauf zum angebotenen Mindestpreis selten ist. Dennoch sollten Sie teilnehmen und Ihre Chance wahren. Ob sich nämlich der Verkäufer am Ende für den Meistbietenden entscheidet, oder doch lieber für die nette Familie mit Kindern, liegt alleine bei ihm.

Am Ende des Verkaufsprozesses werden alle Bieter darüber informiert, zu welchem Preis der Verkäufer ein Angebot angenommen hat und der Notarvertrag vorbereitet.

Was kostet das Bieterverfahren

Für den späteren Käufer fallen (je nach Auftrag keine?) Maklerkosten an.

Fünf Vorteile für den Verkauf:

  1. kürzere Vermarktungszeit
  2. planbarer Ablauf
  3. Verkauf zum Wunschpreis (oder mehr)
  4. Ausweichmöglichkeit bei einer klassischen Vermarktung
  5.  Transparenz für alle Beteiligte

 

Erfahrungen

In Österreich hat die Firma easy immo solutions im Juni 2020 das Bieterverfahren digitalisiert und berichtete im Juni 2021 über folgende Erfahrungen:

  • In den letzten 12 Monaten wurden 70 Objekte mit knapp 20 Millionen Euro vermittelt.
  • Prozesse mit mindestens 15 Interessenten wurden zu 94% verkauft.
  • Die Zielpreise der Makler wurden i. d. R. um 20 bis 30% übertroffen.
  • Spitzenobjekte wurden bis zu 50% über dem Zielpreis abgeschlossen.
  • Die Verkäufer waren mit der transparenten Abwicklung sehr zufrieden.

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