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Zeit zu handeln!

Staatsbankrott und Zwangssanierung

Der Euro brennt

Der Euro brennt!

Deutschland hat heute, Anfang 2017 einen Schuldenstand von rund 2.129 Milliarden (2128.711.186.436,00) Euro erreicht. Dies sind jedoch nur die offiziellen Schulden. Einschließlich aller Schattenhaushalte könnte diese Summe leicht auf 6.500 Milliarden Euro steigen. In der Konsequenz dieser Zahlen werden Bund, Länder und Kommunen, trotz der niedrigen Zinsen, Milliarden Euro an Zinszahlungen leisten müssen, so der Bund der Steuerzahler. Jede Sekunde steigt die deutsche Staatsverschuldung um 1335 Euro. Die Schulden pro Einwohner betragen ca. 25.403 Euro. Seit den 60er Jahren hat die Regierung nur minimale Summen an Schulden zurückgezahlt, meistens immer nur umgeschuldet. Wenn die Regierung ab sofort jeden Monat 1 Milliarde zurückzahlen würde, wäre Deutschland, ohne Berücksichtigung der laufenden Zinszahlungen, in ca. 150 Jahren schuldenfrei. Eine Utopie!

Kreditgeldsystem

Bei jeder Papierwährung handelt es sich um ein ungedecktes Kreditgeldsystem, dessen Geldmenge beliebig von der Zentralbank vermehrt werden kann (und auch wird), solange es ausreichend Nachfrage nach neuen Krediten gibt. Wenn es diese Nachfrage nicht gibt, werden, wie wir derzeit erleben, massiv Unternehmensanleihen und vor allem Staatsanleihen der sowieso maroden Staaten aufgekauft. Da dieses Kreditgeldsystem exponentiell wächst, steuert es über kurz oder lang entweder in eine Totalentwertung durch Hyperinflation, oder aber in einen deflationären Zusammenbruch, wenn der Geldwert der Vermögenswerte, mit denen die neuen Kredite gedeckt werden sollen, der exponentiellen Geldmengenexplosion nicht mehr folgen kann.

Finanzkrise

Finanzkriese Die LTCM Pleite und die 2008 erfolgte Finanz- und Immobilienkrise (IKB, LB-Sachsen, Lehmann Brothers, Griechenland, Irland usw.) in der die USA 130 Milliarden Dollars per Scheck an seine Bürger verschickt, der Anstieg des Goldpreises auf noch nie gekannte Höhe, die Aufblähung des Geldsystems um Milliarden von Dollar und Euro um eine Banken- und Eurokrise zu verhindern, sind ernste Anzeichen einer drohende 'Kernschmelze des Finanzsystems'.

Dennoch werden von unseren gewählten Volksvertreter Nebelgranaten verschossen, O-Ton Angelika Merkel im Oktober 2008: "Wir sagen den Sparerinnen und Sparern, dass ihre Einlagen sicher sind". Heute wissen wir, das diese Aussage nicht mehr als ein Werbegag gewesen ist, eine Pille zur Volksberuhigung, denn schon einige Monate später müssen zuerst 130 Milliarden Euro für Griechenland und Tage später weitere 750 Milliarden für Rettung hoch verschuldeter Euroländer garantiert werden, die Deutschland mit etwa 140 Milliarden Euro belasten. Trotzdem sind immer noch Steuersenkungen möglich (noch mehr Schulden!) Und in Polit-Talkshows werden die Berufstheoretiker nicht müde, des Bürgers Traum von sinkenden Belastungen und sicherem Geld in bunten Farben auszumalen.

Politiker

verhalten sich egoistisch und führen uns in den sicheren Bankrott. Fallen Sie nicht auf dieses Geschwätz herein mit dem wir tagtäglich auf allen Kanälen berieselt werden und in denen uns eine heile Welt vorgegaukelt wird. Wer an eine freiwillige Änderung des Politikerverhaltens appelliert, offenbart mit dieser idealistischen Forderung vor allem eines: Naivität. Das Ziel moderner Politiker ist die kurzfristige Politiker Wählerstimmenmaximierung. Hier und heute wollen sie gewählt werden, und dafür sind sie bereit, unsere Zukunft aufs Spiel zu setzen. Dabei verhalten sich die zur Wahl stehenden Politiker durchaus rational, wenn sie ihre Politik ausschließlich an kurzfristigen Aspekten ausrichten und die etwas fernere Zukunft schlichtweg ignorieren. Sie sollten daher eine Verhaltensänderung von Politikern nicht erwarten. Obwohl die Reise in die Katastrophe führt, ist die Hoffnung auf eine Kursänderung illusorisch.

Die Lage ist viel schlimmer und erheblich ernster. Das wissen natürlich auch die Politiker und ihre Vasallen in der Ministerialbürokratie. Die Zeit läuft, und die Vorbereitungen für eine weitere gigantische Abzocke des Bürgers sind längst im vollen Gange. Wer glaubt, es werde schon nicht so schlimm kommen, der ist von den Polit-Vogelfängern schon eingelullt worden. Genau das will man ja auch erreichen; der Bürger soll sich in Sicherheit wiegen.

Endlich erreichen die Informationen über die wackelnden Säulen des Systems die Multiplikatoren. Was bisher nicht zu lesen war und nicht gesagt werden durfte, beschäftigt jetzt auch die Titelseiten der Mainstream Presse. Zu unglaubwürdig war bisher der Gedanke für viele, der Staatsbankrott sei nur eine Frage der Zeit. 'Der Staat', diese alles beherrschende, wärmende, umsorgende Institution könnte die Kontrolle verlieren - dieser Gedanke ist undenkbar. Noch!

Die (un)verantwortlichen Politiker stehen vor einem Desaster. Was haben sie nicht alles schon versucht? Steuererhöhungen, Senkung der Staatsausgaben, Verkauf des so genannten Tafelsilbers wie Strom- und Wasserlieferanten, öffentliche Verkehrsmittel usw.. Wer erinnert sich noch an die Volksaktien die durch Privatisierung des Bundesvermögens entstanden sind und weit gestreut zu Vorzugskonditionen 'unter das Volk' gebracht wurden. Es wird alles verscherbelt was sich zu Geld machen lässt, selbst so sensible Bereiche wie die Deutsche Flugsicherung. Nur eine Branche wird davon verschont bleiben, das sind die staatlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten. Die braucht der Staat nämlich um das Volk weiter zu verblöden. Bestes Beispiel, die Inszenierung der Irak-Kriege. Die ganze Welt wurde vor laufenden Kameras wissentlich für Dumm verkauft! Und was ist all aus den Verkäufen für den Bürger raus gekommen? Von wegen weniger Schulden, bessere Bildung, mehr Sicherheit. Nein, nur höhere Belastungen und noch mehr Schulden.

Wie der Staat sich sanieren wird

Schon seit Jahren stellen sich die Führenden die bange Frage: Gibt es denn gar keine Medizin gegen die horrende Staatsverschuldung, gegen ein Heer von Arbeitslosen, gegen geplünderte Rentenkassen und Wirtschaftsflaute? Doch, die gibt es natürlich! Nämlich: Allein das Geldvermögen der Deutschen beträgt über 4 Billionen Euro = 4.000 Milliarden! Das weckt gefährliche Begehrlichkeiten! Ist es da nicht logisch und nahe liegend einen 'Ausgleich' herbeizuführen? Tatsächlich hören wir ja schon öfter das Wort 'Lastenausgleich', ein Versuchsballon um die Reaktion der Bevölkerung zu testen. In kommunistischen Ländern heißt das 'Eigentum demokratisieren' - klingt gut, ist aber das gleiche! Und es wird jeden treffen, der sich ein kleines oder größeres Vermögen erarbeitet hat. Seriösen Schätzungen zufolge könnte der Aderlass etwa 25% unseres Vermögens kosten.

Der Weg dahin wurde schon längst beschritten, beste Beispiele: Beschränkung des Geldtransfers über Grenzen, Zugriff auf Kontendaten, Jahressteuerbescheinigungen, Steuer-Identifikationsnummer, Telefon- und Onlineüberwachung, biometrische Erfassung, Handy-Ortung, Autobahnmaut, div. Ökosteuern, Abgeltungssteuer und zuletzt die Abschaffung des Bargeldes. Indien lieferte schon mal die Blaupause. In Schweden ist man bereits soweit. Deckmäntelchen für die Abzocke sind reichlich vorhanden, und wo sie fehlen werden sie erfunden (Terrorbekämpfung!). So langsam wird allerdings schon die Namenssuche für die vielen Steuern, Gebühren und Abzockmodelle schwierig.

Gerät eine Firma wegen Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung in Insolvenz, bedeutet das in der Regel ihr Ende. Anders bei Staatsbankrott: Der Staat existiert weiter obwohl er im letzten Jahrhundert schon zweimal bankrott ging:

  • Zum ersten Mal während der Hyperinflation von 1923
  • und dann nach dem Zweiten Weltkrieg 1948.

Beide Male verlor die breite Masse, nichts Böses ahnend, so gut wie ihr gesamtes sauer zusammengekratztes Erspartes. Geldscheine, Versicherungs-Policen usw., alles war schlagartig keinen Inflation Pfifferling mehr wert. Was hat das alles mit Immobilien zu tun, schließlich lesen Sie diesen Artikel ja auf einer Immobilienseite? Nun, Besitzer von Sachwerten, wie z. B. auch Immobilien waren in beiden Fällen Gewinner der Währungsreformen. Wer in seinem Eigenheim wohnte, verlor seine Wohnung nicht. Zwar sackte der Wert auch damals kurzzeitig in den Keller, aber jede Währungsreform war auch die Initialzündung für den nachfolgende wirtschaftlichen Aufschwung und bevorzugte die Besitzer von Sachwerten (Edelmetalle, Grundstücke, Immobilien und Fabrikanlagen).

Diesmal ist alles anders

suggerierte Klaus von Dohnanyi am 16.05.2010 bei Anne Will. Das nichts anders ist, haben Carmen Reinhart und Kenneth Rogoff sehr ausführlich in Ihrem Buch "Dieses Mal ist alles anders" dargestellt. Gespickt mit zahlreichen Tabellen, Diagrammen, Zeittafeln und Charts stellen die Autoren auf 578 Seiten, anspruchsvoll und anschaulich zugleich die wichtigsten Finanzkrisen der letzten 800 Jahre (!) dar. Ein besonders umfangreicher Teil ist hierbei natürlich der aktuellen Finanzkrise gewidmet. Zum Schluss ziehen die beiden Autoren die Lehren aus ihrer Untersuchung und kommen zu dem Ergebnis: Es ist dieses Mal eben doch nicht anders.

Im Gegensatz zu einer Firma hat der Staat andere Finanzierungsquellen. Der Staat hat die Macht, die Steuerschraube anzuziehen um seine Einnahmen zu erhöhen. Behilflich sind ihm dabei Finanzämter, Polizei, Zoll, Staatsanwälte und Richter; er kann Telefone abhören, Hausdurchsuchungen anordnen usw.. Der Staat ignoriert immer öfter die Verfassung und die vom ihm selbst erlassenen Gesetze und wurde deshalb vom Bundesverfassungsgericht schon mehrfach 'abgewatscht'. Selbst bei Hehlerei (Ankauf von Diebesgut - s. Zumwinkel, Daten-CD´s) bleibt der Staat, im Gegensatz zu seinen Bürgern straffrei! Gleich wie man zu dieser hoffentlich einmaligen Handlung steht, wenn der Staat Unrecht mit Unrecht bekämpft, wo in der Welt steht Deutschland dann?

Im Gegensatz zum Geschäftsführer einer Firma müssen Politiker für ihr Tun nicht haften. Für sie existieren keine Haftungsbescheide und auch keine Insolvenzordnung. Wenn sich in der Öffentlichkeit Unzufriedenheit über einzelne Politiker breit macht, werden sie für eine Weile auf einen anderen Posten, meist auch noch höher bezahlt, abgeschoben. In der ARD-Sendung vom 09.09.2012 "Polit-Talk mit Günther Jauch" wussten 4 von 5 befragten Bundestagsabgeordnete nicht wie hoch die vorläufigen deutschen Belastungen für den EMS-Vertrag seien. Abgestimmt haben sie aber alle dafür.  Eine Schande! Ich hoffe, dass all diejenigen Abgeordneten, die Ja dazu gesagt haben ohne zu wissen was sie tun, nicht wiedergewählt werden.

Der Der Staat wälzt seine eigene Pleite einfach auf seine Bürger ab und saniert sich über das Vermögen seiner Bürger. Dabei könnte es leicht besser sein, wenn die handelnden Politiker für ihr Tun so haften müssten, wie es auch ein Unternehmer tun muss. Der Bund der Steuerzahler in seinen Schwarzbücher alljährlich die öffentliche Verschwendung. An meist über 100 Beispielen wird aufgelistet wo öffentliche Gelder unsinnigerweise ausgegeben wurden und errechnete daraus die Summe von rund 30 Milliarden Euro pro Jahr. Damit könnte Deutschland seine Staatsschulden immerhin in etwa 50 Jahren abbauen.