Parkraum-Immobilien

Investitionsobjekt Parkraum-Immobilien

Da die meisten aktuell angebotenen Sparprodukte nahezu keine Zinsen mehr abwerfen, sind viele Anleger auf der Suche nach Alternativen zu klassischen Bankprodukten.
Da gleichzeitig auch die Geldentwertung zunimmt, liegen vor allem harte Vermögenswerte im Trend. Das bedeutet, dass sich das Investieren in Gold, Wertpapiere und Immobilien aktuell großer Beliebtheit erfreut.
Vor allem Immobilien sind dabei eine vielversprechende Möglichkeit, renditestark zu investieren. An vielen Orten ist eine steigende Nachfrage nach Wohnraum zu beobachten. Eine Investition in eine Wohnimmobilie kann allerdings sehr aufwändig und kostspielig sein. Nicht nur der Kaufpreis ist unter Umständen recht hoch, auch die Instandhaltungs- und Sanierungskosten fallen dabei ins Gewicht. Zudem ist der Verwaltungsaufwand recht hoch.

Eine interessante Alternative zu klassischen Wohnimmobilien als Renditeobjekte können Parkflächen bilden. Dort, wo viele Menschen leben, wird auch viel Parkraum benötigt. Da viele Haushalte über mehr als ein Fahrzeug verfügen, kann es also attraktiv sein, in PKW-Stellplätze, Tiefgaragen oder Parkhäuser zu investieren.

 

Wieso Parkraum-Immobilien?

Parkraum-ImmobilienEiner der großen Vorteile von Stellplätzen, Garagen oder Garagenhöfen ist der im Vergleich zu Wohnimmobilien geringere Kaufpreis. Während auch eine kleine Wohnung schnell auf einen sechsstelligen Kaufpreis kommt, werden Stellplätze teilweise schon zu niedrigen fünfstelligen Preisen angeboten. Auch die laufenden Kosten für die Instandhaltung oder für Reparaturen fallen bei Parkflächen in der Regel geringer aus.

Durch die geringeren Investitionssummen ist es für Kapitalanleger einfacher, Ihre Investitionen und die damit einhergehenden Risiken zu streuen. Anstatt einer Wohnimmobilie können mehrere Stellplätze in Garagenhöfen oder Tiefgaragen gekauft werden.

Selbstverständlich gibt es auch sehr hochpreisige Parkraum-Immobilien. Ein komplettes Parkhaus lässt sich dabei nicht mit einem einzelnen PKW-Stellplatz vergleichen. Attraktiv ist allerdings die Möglichkeit, klein und vergleichsweise günstig starten zu können und sich bei Erfolg langsam zu steigern.

Einen weiteren Vorteil bildet der geringe Verwaltungsaufwand einer Parkfläche. Anders als bei Wohnimmobilien müssen in der Regel keine Nebenkostenabrechnungen erstellt werden. Auch die Neuvermietung eines Stellplatzes ist vergleichsweise unkompliziert. An einen Parkplatz werden deutlich weniger Anforderungen gestellt, als an eine Wohnung oder ein Haus. Oftmals können Parkflächen sogar ohne Besichtigungstermie vor Ort vermietet werden.

Was gilt es bei der Investition in Parkraum-Immobilien zu beachten?

 

Standortauswahl

PKW-Stellplätze werden vor allem dort benötigt, wo viele Menschen leben. Für die Auswahl eines geeigneten Standortes, um in Parkflächen zu investieren, ist es also wichtig, dass die Nachfrage nach Parkraum langfristig besteht. Es gelten also sehr ähnliche Standortfaktoren, wie sie es bei einem Investment in Wohnimmobilien tun.

Ein guter Standort zeichnet sich vor allem durch eine gute Infrastruktur, viele örtliche (zukunftssichere) Arbeitgeber und eine gute Anbindung aus. Auch Universtäten und Hochschulen sprechen für die Zukunftssicherheit eines Standortes. Auch die ortsüblichen Mietpreise für Stellflächen oder Garagen ist ein wichtiger Standortfaktor.

Ländliche Gegenden oder Orte mit einer ausreichenden Anzahl an kostenlosen Parkmöglichkeiten eignen sich nicht für ein Parkraum-Investment. Vielversprechend sind dagegen dichtbesiedelte Städte oder Ballungsgebiete, an denen ein Mangel an kostenlosen Parkplätzen herrscht.

Mit der Auswahl des richtigen Standorts kann sich eine Investition doppelt auszahlen. Zum einen werden monatlich Mieteinnahmen generiert, zum anderen kann von der Steigerung des Wertes der Parkfläche profitiert werden.

 

Parkplatz für LKW

In der Nähe des Schkeuditzer Kreuz (verbindet die A9 mit der A14) hat ein findiger Unternehmer einen Parkplatz für 16 LKW mit Zufahrtskontrolle und Toiletten angelegt. Parkplätze für LKW`s sind ein Riesenproblem auf und abseits den Autobahnen. Wenn sich das Geschäft lohnt, beabsichtigt der Unternehmer weitere Parkflächen für LKW zu entwickeln.

Wir suchen für den Eigenbedarf Garagenhöfe, Lagerhalle, Werkstatt oder Scheune zu kaufen.
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Auch Kollegenangebote angenehm. Telefon: 030-366 51 50

Kaufpreis

Die Höhe der zu erwirtschaftenden Rendite hängt wie bei allen Investitionen maßgeblich von dem gezahlten Kaufpreis ab. Es sollte also unbedingt darauf geachtet werden, nicht zu teuer einzukaufen. Der Kaufpreis für einen Stellplatz oder eine anderweitige Parkraum-Immobilie sollte nach etwa zwölf bis 15 Jahren durch die Mieteinnahmen getilgt werden können. Ist dies nicht möglich, ist der Preis eventuell zu hoch.

Wird für den Kauf des Parkraumes ein Kredit aufgenommen, sollten die anfallenden Zahlungen für Zins und Tilgung durch die monatlichen Mieteinnahmen gedeckt sein. Im besten Fall wird sogar ein Überschuss erwirtschaftet. Ist dies nicht möglich, kann das ebenfalls ein Indiz für einen zu hohen Kaufpreis sein.

Man glaubt es kaum, aber in den Metropolen musste man schon mal für einen Parkplatz tief in Tasche greifen:

  • In Berlin 100.000 Euro für einen Tiefgaragenplatz
  • in London 463.000 Euro für eine 14 m2 große Garage
  • In New York 886.000 Euro für einen Parkplatz

Der Wahnsinn geht um!

Zustand der Parkfläche

An einen Parkplatz werden in aller Regel keine allzu großen Anforderungen gestellt. Um die Attraktivität für potentielle Mieter sicherzustellen, sollte sich die Stellfläche trotzdem in einem guten Zustand befinden. Vor dem Kauf eines Stellplatzes oder  einer Garage sollte deren Zustand geprüft werden. Die Kosten für eine eventuell anstehende Sanierung sollten einkalkuliert werden.

 

Risiken bei der Investition in Parkraum-Immobilien

Wie jede andere Form der Geldanlage birgt auch das Investieren in Parkflächen gewisse Risiken. Einige dieser Risiken lassen sich im Vorfeld durch eine gründliche Vorbereitung weitestgehend minimieren.

 

Leerstand

Es kann durchaus vorkommen, dass Ihre Parkfläche eine gewisse Zeit nicht vermietet ist. Dies kann während der Übergangszeit zwischen zwei Mietern vorkommen. Es kann aber auch passieren, dass Ihr Standort an Attraktivität verliert und somit die Nachfrage nach Parkraum sinkt. Während Sie den Leerstand zwischen zwei Mietperioden durch eine gute Organisation leicht vermeiden können, ist das Problem der sinkenden Standortattraktivität ein durchaus größeres. Der Verkaufswert Ihres ParkhausParkplatzes sinkt automatisch mit der an Ihn gestellten Nachfrage. Um eine solche Situation zu vermeiden ist es wichtig, im Vorfeld alle oben genannten Standortfaktoren gründlich zu prüfen.

Ein weiteres Risiko bei der Vermietung von Parkplätzen, das allerdings auch bei jeder anderen Art der Vermietung auftreten kann, sind nicht zahlende Mieter. Streitigkeiten zehren an den Nerven und unter Umständen auch am Geldbeutel. Hier kann es sinnvoll sein, sich mit einem ausreichenden Rechtsschutz für solche unerwünschten Fälle auszustatten. Allerdings lässt sich auch dieses Risiko durch die richtige Vorbereitung minimieren. Bei der Auswahl der Mieter sollte deshalb sehr gründlich vorgegangen werden. Es ist durchaus sinnvoll, sich von potentiellen Mietern im Vorfeld Gehaltsnachweise und eine SCHUFA-Auskunft geben zu lassen. Es ist außerdem auch von Vorteil, wenn sich die Mieter in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis befinden. Dies reduziert das Risiko einer unerwarteten Zahlungsunfähigkeit.

Man sollte sich der einfachen und offensichtlichen Tatsache bewusst sein, dass die Mieter diejenigen sind, die die für Ihre Rendite sorgen. Es ist deshalb von absoluter Wichtigkeit, Ihnen gegenüber fair und verbindlich aufzutreten.

Auch wenn Parkplätze oftmals per Handschlag vermietet werden empfiehlt es sich, immer einen Mietvertrag zu Unterzeichen. So hat Ihre Vermietung auch eine rechtliche Grundlage.

 

Zukunftsaussichten für Parkplatz-Investitionen

Auch zukünftig wird es vermutlich eine sehr große Nachfrage nach Parkflächen geben. Die Bevölkerungsdichte und somit auch die Anzahl der PKWs in den Ballungszentren werden sicherlich auch weiterhin steigen.
Im Hinblick auf die wachsende Anzahl an Elektroautos ist es durchaus denkbar, dass sich Parkflächen, Garagen, Parkhäuser oder auch Tiefgaragen zu wahren Servicestationen weiterentwickeln. Schon jetzt sind Ladesäulen für Elektroautos in vielen Parkhäusern Standard. Das bedeutet, dass sich bestehende Parkraum-Investitionen unter Umständen weiter ausbauen lassen.

Wenn man auf der Suche nach einem geeigneten harten Vermögenswert ist, sollte man sich also nicht nur auf Wohnimmobilien, Gold oder Wertpapiere beschränken. Eine Investition in Parkflächen ist durchaus eine sinnvolle Alternative auf Augenhöhe. Zudem ist der Markt in diesem Bereich aktuell noch nicht so überschwemmt, wie es zum Beispiel der Immobilienmarkt ist. Mit etwas Einarbeitung in dieses Thema lassen sich sicherlich sehr lukrative und zukunftssichere Investitionen platzieren.